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WERTSCHÄTZENDE TRAUERREDEN

Abschiedsfeiern sind Lebensfeiern

Als „Wortbegleiterin“ stehe ich Euch in schweren Zeiten zur Seite. Gemeinsam gestalten wir den Abschied von Eurem geliebten Menschen. Mein Anliegen ist es, der Trauer und dem Verlust die kostbaren Erinnerungen an das Leben des Menschen zur Seite zu stellen. So dürfen neben dem Schmerz auch die Verbundenheit, die schönen Augenblicke und die ganze bunte und schöne Vielfalt des gelebten Lebens Raum finden.

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Wen verabschieden wir? Das Gespräch mit Euch

Im persönlichen Gespräch lerne ich den oder die Verstorbene:n durch Eure Erinnerungen kennen. Was hat sie bewegt? Was war ihm wichtig? Welche Stationen prägten ihren Lebensweg? Gemeinsam zeichnen wir ein vielschichtiges, empathisches Bild – mit Facetten, Besonderheiten und den Spuren, die dieser Mensch in Eurem Leben und im Leben anderer hinterlassen hat.

Die Rede – individuell und nach Euren Wünschen

Eine Trauerrede ist weit mehr als ein paar Worte über einen Verstorbenen. Sie ist eine lebendige Erzählung, ein feinfühliger Einblick, Trostspender und Erinnerungsraum. In einer Trauerfeier darf geweint, aber auch geschmunzelt werden – weil das Leben bunt und reich ist und Abschied dennoch schwerfällt. Ihr erhaltet die Rede vorab, damit Ihr sicher sein könnt, dass all Eure Wünsche berücksichtigt sind.

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Die Abschiedsfeier – Worte, die tragen

Die Trauerfeier und der Moment am Grab sind besondere und tiefgreifende Stationen des Abschieds. Sie geben Raum für Gefühle und Gedanken und können eine tragende Kraft im Trauerprozess sein. Ein würdevoller, authentischer Abschied schenkt ein Stück Frieden und bereitet den Weg, in die folgende Zeit. Ein wichtiger Schritt und eine kostbare Erinnerung.

Sind Trauerfeiern immer gleich?

Viele Trauerfeiern sind klassisch gestaltet – und das ist ganz oft sehr gut und hilfreich so. Gleichzeitig ist nur wenig wirklich festgelegt, vieles kann individuell gestaltet werden. Eine Trauerfeier darf persönlich, ungewöhnlich oder auch überraschend sein – in einer Kneipe, auf einer Wiese oder an einem anderen Ort, der Euch wichtig ist. Erzählt mir von Euren Wünschen. Gemeinsam wählen wir Musik, Texte oder Gedichte aus und entwickeln auf Wunsch ein persönliches Ritual. Außerdem besprechen wir, ob und wie ihr Euch in die Trauerfeier einbringen möchtet.

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“Danke Sylvia für Deine Begleitung in dieser schweren Zeit. Die intensive Vorbereitung mit Dir war so tröstlich und hat mir und uns geholfen diesem schweren Tag in Ruhe entgegen zu sehen. Deine Rede trägt sehr dazu bei, dass ich meine Mama gut verabschieden kann. Du hast sie so beschrieben und gewürdigt wie sie war - es war wunderbar. Danke!"

Melanie, Tochter der Verstorbenen

Der leere Himmel

Ist Abschied ohne Glauben schwerer? Worauf beziehen wir uns in einer nicht-kirchlichen Trauerfeier?

Worauf vertraue ich, wenn ich Abschied nehme? Solange wir leben – und die anderen auch – ist Abschied leichter. Manchmal bewusst, aber meist ganz unbewusst, vertrauen wir auf ein Wiedersehen. Wenn ein Kind morgens aus dem Haus geht oder ich mich flüchtig von Kolleginnen und Kollegen verabschiede. Wie oft sagen wir „bis später“. Für diesen Satz müssen wir uns nicht anstrengen – wir nehmen einfach an, dass es so kommen wird. Unser Inneres trägt diese Selbstverständlichkeit in sich. Für Menschen, die Verluste erlebt haben, ist das nicht immer so einfach. Eine leise – manchmal auch eine laute – Angst kann sich dazugesellen. Sie legt sich über die Unbeschwertheit, stellt sie infrage und verändert unseren Blick auf Abschiede. Wenn uns der „große“ Abschied begegnet – der Tod –, gerät alles ins Wanken. Haltlos stehen wir dem Endgültigen gegenüber. Der Abschied für immer ist kaum zu begreifen und oft kaum zu ertragen. So war es vermutlich schon immer. Das Ende gehört zwar von je her zum Anfang dazu, aber war es jemals leicht? Was kann uns trösten? Was können wir sagen? Worauf können wir vertrauen? Und wie lässt sich das alles aushalten? Es gibt keine sicheren Antworten. Doch die Fragen selbst sind wie Türen. Sie führen uns auf einen Weg. Einen Weg, um den wir nicht gebeten haben. Durch eine Tür, durch die wir nicht gehen wollten. Und nun sind wir da. Wer einen festen Glauben hat, findet oft Trost in ihm: die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, auf ein Wiedersehen. Je nach Religion sehen diese Bilder unterschiedlich aus – und sie können Halt geben. Wenn wir keinem festen Glauben angehören, gibt es keine vorgefertigten Antworten. Dann bleiben die Fragen offen. Wir dürfen – und müssen – unseren eigenen Weg mit ihnen finden. Eine Trauerfeier ist ein besonderer Moment. Sie ist Teil eines Übergangs. Wir müssen sie nicht auf eine bestimmte Weise gestalten. Wir dürfen sie so gut machen, wie es gerade möglich ist. Oft findet alles seinen eigenen Weg und wird erst im Nachhinein als stimmig erlebt. Der Weg des Abschieds erschließt sich häufig erst beim Gehen. Und dann stehen wir am Grab. Mit welchen Worten verabschieden wir uns? Worauf hoffen wir, worauf vertrauen wir? Worauf hat die oder der Verstorbene gehofft, woran geglaubt? Wenn Religion keine Antwort gibt, darf das Herz sie finden. Auch wenn nichts hörbar ist und nichts sichtbar wird, können wir uns mit guten Worten verabschieden. Wir können hinter unserem Menschen herschauen und spüren, welche Form sich richtig anfühlt. Meine Aufgabe als Trauerrednerin ist es, zu verstehen, was für euch passt. In einer nicht-kirchlichen Bestattung gibt es keine vorgegebene Antwort – und genau darin liegt ein wesentlicher Unterschied. Doch es gibt eine Haltung. Etwas, das trägt. Eine Sehnsucht, eine Sicht auf das Leben und den Tod. Wenn ein Vaterunser oder ein Psalm das ausdrückt, ist das eine wunderbare Form. Wenn es ein Lied ist, ein letztes Kölsch am Grab oder ein aufsteigender Luftballon, dann machen wir es so. Oft sind es die Worte, die den Unterschied machen: ob es ein „komm gut an auf der anderen Seite“, ein „bis bald“ oder ein „sei gut aufgehoben, wo Du nun bist“ ist. Wie weit wir – und mit welchen inneren Bildern – in die Welt der Verstorbenen schauen, dürfen wir selbst erspüren. Und wir dürfen es so annehmen, wie es jetzt gerade ist. Dann wird es manchmal leiser in uns. Und ein wenig ruhiger.

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Zwei Frauen nehmen an einem Seminar von Sylvia Hendel teil – Thema: „Was sage ich, wenn ich eigentlich sprachlos bin?“, freun

Workshops & Vorträge

"Was sage ich, wenn ich eigentlich sprachlos bin?"

Wie finden wir Worte, wenn Trauer, Tod oder Krisen alles verstummen lassen? In meinen Vorträgen und Workshops geht es um den sensiblen und bewussten sprachlichen Umgang mit Zugehörigen in schweren Zeiten – ehrlich, alltagstauglich und menschlich.

Wie kann ich Mitgefühl ausdrücken? Was kann ich tun, wenn alles aussichtslos erscheint? Wie kann ich beistehen, wenn mir die Worte fehlen?

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Aktuell gibt es keinen festen Termin für den nächsten Workshop. Wenn Du Interesse hast, melde Dich gern bei mir – ich informiere Dich, sobald neue Angebote verfügbar sind.

 

Auch Veranstalter:innen und Institutionen sind herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen.

Ich freu mich auf Euch

Habt Ihr eine Frage oder möchtet Ihr einen Gesprächstermin vereinbaren?
Ruft mich gerne an oder schreibt mir per Signal, WhatsApp, SMS oder E-Mail.
Wir tauschen uns aus und vereinbaren den nächsten Schritt.

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Köln Klettenberg,

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